57. Pfälzer Skiwoche Zermatt 2017


Zermatt wurde zum zweiten Mal zum weltbesten Wintersportort der Welt gewählt. Dabei wurden Kriterien wie Pistenpflege, Pisten- und Bergbahnführung, Gäste- und Familienfreundlichkeit und Preis- Leistungs-Verhältnis bewertet. Wir vom Skiverband Pfalz sind stolz darauf, seit 56 Jahren unsere Breitensportveranstaltung in Zermatt durchführen zu können. Vielleicht haben wir ein wenig zur Auszeichnung beigetragen.

Bei der jährlichen Ausfahrt werden wir von der Zermatt Bergbahnen AG und Zermatt Tourismus unterstützt. Es gibt langjährige Verbindungen, Freundschaften zwischen unseren Skivereinen, Vermietern und Hoteliers in Zermatt. Traditionell organisieren unsere Skivereine die Reise und Unterkunft. Inzwischen gibt es Sportler, die ohne Mitreise bei einem Skiverein, das besondere Angebot der Skiwoche nutzen. Alle sind willkommen sich in die Skiwoche einzubringen. Die Atmosphäre und das besondere Flair des Bergsteiger- und Schneesport-Dorfes Zermatt, aber auch der fröhlichen Pfälzer, zu genießen und in dieser gewaltigen Kulisse, dem Festsaal der Alpen, dem Schneesport zu frönen.

Die Schneesporttage im November in Zermatt sind häufig die schönsten des ganzen Winters. So wie im letzten Winter, mit frisch gefallenem Pulverschnee, 7 Tage Sonne und Abfahrten bis hinunter ins Aostatal, denn der Skipass International umfasst auch die Pisten auf der italienischen Seite, unter der Südwand des Monte Cervin. Pfälzer Skiwoche bedeutet Skifahren bei besten Wintersportbedingungen hoch über allen Herbstnebeln. Ein großartiges, prägendes Wintersporterlebnis.

Weitere Informationen, Anmeldungen zu Skikursen, Skipassbestellung stehen hier zum Download bereit:
- ausführliche Informationen
- Anmeldeformular Skikurse
- Anmeldeformular Kurzreise
- Formular Skipassbestellung
 

Rückblick Zermatt 2016

Exportschlager Pfalz: Sichert die Pfälzer Skiwoche Zermatt wiederholt den Titel
„Bestes Skigebiet der Welt“?


Mittlerweile ist es fast 100 Jahre her, dass sich der pfälzische Mundartdichter Paul Münch (1879 – 1951) tiefgreifende Gedanken über Ort und Entstehung vom Paradies gemacht hat. Es versteht sich von selbst, dass seine Forschungen dahingehend gipfelten, dass das Paradies „nerjends als / In unsrer liewe, scheene Palz“ gewesen sein kann.

Szenenwechsel: Mittlerweile fährt der Skiverband Pfalz seit 56 Jahren nach Zermatt, um dort seine Saisoneröffnung zu feiern. Diese „Pfälzer Skiwoche“ zeichnet sich in erster Linie aus durch die Lebenslust und Feierlaune der beteiligten Akteure (vorwiegend Pfälzer und solche, die zumindest pfalzaffine Gene in sich tragen). Zudem wird die Woche noch gesäumt von zahlreichen begleitenden Aktivitäten, wie hochwertige Skikurse und -tests, lauschige Hüttenabende sowie kulturelle Highlights. Nebenher wird ausgiebig Ski gefahren.

Die Bühne für diese ausgelassene und traditionelle Veranstaltung bietet Zermatt, ein Kleinod inmitten von über 4000 Meter hohen Gipfeln und dominiert vom charismatischen Matterhorn. Diesen Monat ist Zermatt bereits zum dritten Mal in Folge von der deutschen Website „skigebiete-test.de“ zum besten Skigebiet der Welt gewählt worden.

Würde Paul Münch heute noch unter uns weilen, so wäre er bestimmt der Erste, der den offensichtlichen Zusammenhang mit einem Augenzwinkern in Reimform veröffentlicht hätte: Der kontinuierliche Kontakt mit der Pfälzer Lebensweise hat aus Zermatt auch ein kleines Paradies gemacht. Nicht von ungefähr bezeichnet sich das Sommerskigebiet am Kleinen Matterhorn selbst als „Glacier Paradise“- vielleicht der erfolgreiche Versuch, dort weiter zu machen, wo Paul Münch einst aufgehört hat? Wir wissen es nicht und eigentlich ist es auch egal. Als Tatsache ist festzuhalten, dass die Pfalz und Zermatt einfach sehr gut zusammenpassen.

Jüngstes Beispiel: die gerade zu Ende gegangene 56te Pfälzer Skiwoche. Fast ein ganzes Jahr darauf hin gefiebert und dann so schnell vorbei. Im Rückblick stellt sich immer die Frage, was von solch einer Woche übrig bleibt. Was waren die Höhepunkte, was hallt nach? Klar, da war dieses Wetter zum Halbgötter zeugen. Wenn nicht ab und an eine Wolke vorbei gekommen wäre, könnte man es durchaus als kitschig bezeichnen. Und dass es vorher ausgiebig geschneit hatte, bekam der Veranstaltung auch sehr gut.

Mit rund 250 Akteuren hat die Pfälzer Skiwoche den Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt. Entsprechend waren auch das Rahmenprogramm und die allgemeine Präsenz ein wenig übersichtlicher als in der Vergangenheit. Das soll aber auf gar keinem Fall den Eindruck erwecken, dass darunter die Stimmung gelitten hätte. Eher im Gegenteil: es schien, als sei die pfälzische Delegation diesmal wesentlich mehr im Einklang mit dem Walliser Bergdorf gewesen als in der Vergangenheit. Die Baseline der Woche lässt sich am besten mit „Klasse statt Masse“ beschreiben.

Auch ohne mitgereiste DJ’s war die Stimmung beim Après Ski hervorragend, auch ohne Pfälzer Abend auf der Bergstation „Trockener Steg“ hat man sich zum Feiern und Tanzen getroffen und der legendäre Abschlussabend auf Furri hätte auch nicht schöner sein können, wenn hunderte weiterer Teilnehmer bei hellem Mondlicht den Fahrweg zurück ins Dorf hinab gewandert wären.

Was also bleibt nach dem Wechsel zurück ins Original-Paradies? Viele schöne Bilder, als Neidverstärker an alle Freunde und Verwandten versandt, die diesmal nicht dabei sein konnten. Noch mehr schöne Erinnerungen an perfekt präparierte Pisten und ein atemberaubendes Panorama. Am meisten allerdings hallen die tollen Erlebnisse nach, die man mit all den anderen Pfalz-Begeisterten während dieser einmaligen Veranstaltung teilen durfte. Jedes einzelne eine Vorlage für Paul Münch, noch ein Gedicht zu schreiben.

Und schon ertappt man sich dabei, wie man sehnsüchtig zum Kalender schielt und sich fragt, wie viele Wochen es denn noch dauert, bis man sich wieder ins Ersatzparadies unterhalb vom Matterhorn aufmachen kann. Stand heute nur noch 50…
 


 

Rückblick Après-Skiparty 2016

Auftakt zur hoffentlich schneereichen Wintersportsaison an einem milden Sommerabend
Ein Abend der Lust macht auf Schneesport im Pulverschnee der Berge, auch wenn der Veranstaltungsort und das Wetter eher südliches Flair ausstrahlten.
Zum vierten Mal war der Skiverband zu Gast im Gutshof des Winzerverein Deidesheim mit seiner Après-Ski-Veranstaltung. Ca. 500 Schneesportbegeisterte waren gekommen um sich faszinieren zu lassen von den Motiven des Schneesports, an die Wand projiziert von Heidi und Bernd Müller. Die Band unseres Vorstandmitgliedes, Gerd Paulus, hatte die passende Musik um die Gäste in Partylaune und Schwung zu bringen. Bei den warmen Temperaturen füllte sich die Tanzfläche allerdings erst gegen Mitternacht. Besonders ins Schwitzen kamen die Deidesheimer Kerwebuben, die in origineller Skibekleidung einschließlich Skistiefel und Skiausrüstung gekommen waren um bei der Verlosung auch ordentlich abzuräumen. Die Skiregionen Zermatt, Beckenried/Klewenalp und Obergurgl hatten interessante Preise für die Tombola gestiftet. Die zu verlosenden Preise reichten von Sportuhren, Skibrillen, Skipässe bis hin zum Hotelaufenthalt mit Skipässe  in Zermatt. Die Überraschung und Freude bei den Gewinnern, fast alle Skisportler, war groß.
Das Team vom Skiverband und des Winzerverein Deidesheim legten sich ordentlich ins Zeug, um den Gästen aus den Mitgliedsvereinen und den Freunden des Schneesports einen angenehmen Abend zu bereiten. Neben den Pfälzer Spezialitäten und guten Deidesheimer Wein, gab es auch Raclette aus der Schweiz, das von jungen Skilehrerinnen und Lehrern des Skiverbandes zubereitet und serviert wurde. Am Eingang wurde gleich neben dem Matterhorn fisch vom Eis ParadieSecco als Apero und sprudelnder Auftakt für den Abend serviert.
Man war sich einig. Eine ideale Gelegenheit sich während des Jahres zu treffen, sich über die Angebote der kommenden Saison zu informieren und Erinnerungen an die letzten Wintersporterlebnisse auszutauschen. Im nächsten Jahr dann wieder beim Sommer-Après-Ski des SVP. 

Rückblick Rheinland-Pfalz Meisterschaften Nordisch 2015/16

Die drei Skiverbände in Rheinland-Pfalz hatten ihre Nordischen Sportlerinnen und Sportler zu den Offenen Nordischen Landesmeisterschaften am Herzogenhorn in den Südschwarzwald eingeladen. Die Rennen in der Freien und Klassischen Technik um den Landesmeister bzw. Meisterin wurden in den Loipen beim Leistungszentrum des Olympiastützpunktes Freiburg, Gemeinde Feldberg und Bernau ausgetragen. Für die Ausrichtung der Landesmeisterschaften war in diesem Jahr der Skiverband Pfalz zuständig, der seine Aufgabe engagiert umsetzte. Das Präsidium und weitere Vorstandsmitglieder packten mit an, um die Rennen zu schönen Erlebnissen der Teilnehmer und zur Werbung für den Nordischen Sport werden zu lassen.

Am Freitag beim Aufbau des Biathlonstadions auf dem Sportplatz des Leistungszentrums strahlte die Sonne aus blauem Himmel und lies auf schöne Wettkampftage hoffen. Der Samstag begann mit Nebelschwaden als um 10.15 Uhr das Rennen in der Freien Technik gestartet wurde. Aber bald wurde die Sicht besser und die Sonne lachte zeitweise zwischen den Wolken hindurch. Die Siegerehrung folgte unmittelbar noch vor der Mittagspause. Es folgten am Nachmittag der Biathlon um den Hans-Broschey-Pokal in 2 Startguppen für die Damen und drei Startgruppen für die Herren. Zum Schießen mit dem Lasergewehr waren 8 Schießstände aufgebaut. Jeweils nach einem Kilometer war auf 5 Scheiben mit drei Nachladern zu schießen. Für jede noch stehende Scheibe war eine 80m-Strafrunde zu laufen. Lautstark schallten die Anfeuerungsrufe der Zuschauer über das Stadion.

Die länger anhaltende Helligkeit macht es möglich auch noch um 16.20 Uhr den Teamsprint zu Starten. Der fest gewalzte Schnee bot ideale Bedingungen für die Rennen in der Skating Technik auf den schnellen griffigen Trails.

Neben den Läuferinnen und Läufern aus der Pfalz und dem Rheinland waren auch Gäste vom Biathlonteam Saarland und vom Westdeutschen Skiverband mit am Start.

Die Ergebnisse der Rennen vom Samstag, 12.03.2016

Freie Technik über 6 km:

Schüler U 17:
1. Silas Braß Saarländer Bersteiger und Skiläuferbund (SBSB) Biathlonteam
2. Jeam-Luc Diel SBSB Biathlonteam
3. Manuel Gaa SC Neustadt/Weinstr.

Schülerinnen U 17:
1. Sarah Kremer SC Pirmasens
2. Johanna Kuhn SC Neustadt
3. Helen Hartmann SC Neustadt

Herren:
1. Christian Heß SBSB Biathlonteam
2. Michael Horst SC Pirmasens
3. Peter Lyck Hansen SC Düsseldorf

Damen:
1. Rike de Maeyer SBSB Biathlonteam
2. Annika Lutz Winnweiler
3. Ann-Tina Weipert Biathlonteam

Biathlonrennen um den Hans-Broschey-Pokal

Schüler U 17:
1. Manuel Gaa SC Neustadt – Gewinner des Hans-Broschey-Pokals
2. Raphael Horst SC Pirmasens
3. Moritz Brechtel J.W.-Goethe-Gym. Germersheim

Schülerinnen U 17:
1. Emma Röckel TSR Rodalben
2. Isabell Mila SC Neustadt
3. Annina Brümmer SC Neustadt

Herren:
1. Peter Lyck Hansen SC Düsseldorf
2. Stefan Reger FV Realschule Rodalben
3. Manuel Nollen RG Trier

Damen:
1. Pamela Weil-Hansen SK Düsseldorf – Gewinnerin des Hans-Broschey-Pokals
2. Sophie Krames SC Neustadt
3. Carolina Seebald SC Pirmasens


Beim Teamsprint gingen Vereins- und Schulmannschaften an den Start. 2 Läufer hatten in der Freien Technik 3 mal wechselweise 500m zu bewältigen. Der Massenstart mit 24 Teilnehmern, also 12 Läufern jeweils auf der Strecke hatte eine ganz besondere Spannung. Die Silberwiesen unterm Herzogenhorn hallten von den engagierten Anfeuerungsrufen.

Die Ergebnisse:
1. Michael Horst und Jens Schuster, SC Pirmasens,
2. Peter Lyck Hansen und Pamela Weil-Hansen, SC Düsseldorf,
3. Peter Klöcker, SC Speyer und Manuel Nollen RG Trier.


Am Sonntag, pünktlich um 10 Uhr starteten erst die Schüler über 2 km, dann die Jugend und Aktiven in der Klassischen Technik über 6 km. Für den Lauf wurden die Loipen am Leistungszentrum nach Vorgabe des Organisators neu gezogen, so dass wieder ideale Bedingungen herrschten. Allein der aufkommende böige Wind machte den Läuferinnen und Läufern zu schaffen. Ein kalter Ostwind fegte über das Hochplateau am Herzogenhorn und vertrieb die Nebelschwaden. Zur Siegerehrung lachte dann wieder die Sonne.

Die Ergebnisse der Rennen vom Sonntag, 13.03.2016

Klassische Technik über 6 km

Schüler U 17:
1. Manuel Gaa SC Neustadt
2. Cedric Scheurer SC Neustadt
3. Hugo Thiele SC Neustadt

Schülerinnen U 17:
1. Sahra Krämer SC Pirmasens
2. Helen Hartmann SC Neustadt
3. Johanna Kuhn SC Neustadt

Herren:
1. Manuel Nollen RG Trier
2. Michael Horst SC Pirmasens
3. Ronald Marini SVS Emmertshausen


Bei der Siegerehrung mussten die Sportlerinnen und Sportler auf dem Treppchen die Urkunden gut festhalten um nicht vom Wind verweht zu werden. Die Siegerehrung wurde vom Präsidenten Norbert Schied vorgenommen. Er bedankte sich beim Organisator Alfons Fürst für die gelungene Veranstaltung, insbesondere auch bei den Helfern und Kampfrichtern und für die Unterstützung durch den Olympiastützpunkt Freiburg. Er kündigte an, dass die Veranstaltung im nächsten Jahr voraussichtlich Anfang März als Pfalzmeisterschaften wieder in der schneesicheren Lage beim Leistungszentrum am Herzogenhorn mit der idealen Infrastruktur ausgetragen wird.